"Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen erfinden, die die Schuld der angegriffenen Nation zuschieben, und jeder Mensch wird glücklich sein über diese Täuschungen, die das Gewissen beruhigen. Er wird sie eingehend studieren und sich weigern, Argumente der anderen Seite zu prüfen. So wird er sich Schritt für Schritt selbst davon überzeugen, dass der Krieg gerecht ist und Gott dafür danken, dass er nach diesem Prozess grotesker Selbsttäuschung besser schlafen kann." Mark Twain - 'Der geheimnisvolle Fremde'

Mittwoch, 15. Juni 2011

Haben wir Anspruch auf bessere Staatslenker?

Wir schimpfen mehr und mehr über unsere Poliker. Doch es stellt sich die Frage, wie wie wir darauf kommen können zu glauben, wir hätten Anspruch auf eine Regierung, die unsere Interessen vertritt? Hat uns denn in den letzten Jahrzehnten die Gerechtigkeit interessiert? Haben wir uns in den letzten Jahrzehnten mit Gedanken, Worten und Taten für die Unterdrückten eingesetzt? Hatten wir den Mut, unsere eigenen Gedanken auszusprechen? Ja, haben uns solche Fragen überhaupt interessiert?
Nein! Nein, unsere Gedanken sind immer nur um eines gekreist, mehr und mehr und mehr. Urlaub und Vergnügen, Geld und Prestige - SCHEIN!
Das Problem ist nun, wir haben uns nicht geändert. Wir erkennen weiterhin nicht die wahren Hintergründe des Niedergangs.
Nicht Einsicht in unserer verkehrtes Handlen, nicht Abscheu vor all den Ungerechtigkeiten, dem Morden, dem Lügen, dem Masslosen lässt uns tiefe Reue fühlen, sondern die nackte Angst, bald selber unter die Räder zu geraten. Bald selber zu den Unterdrückten, zu den Obdachlosen, zu den Verarmten, zu den Gefolterten zu gehören. Und - diese Angst ist mehr als berechtigt!
Doch wir sollten uns nicht von der Angst leiten lassen, sondern endlich wieder bereit sein, jetzt, unsere Sicht der Dinge zu ändern. Wir sollten uns von Ungerechtigkeiten distanzieren, wir sollten uns mit den Unterdrückten solidalisieren, wir sollen unser Denken wieder auf das SEIN ausrichten, denn es ist die einzig wirkliche Tatsache.




Nehmen wir wieder einen übergeordneten Standpunkt ein, fassen wir den Mut, unseren Gedanken wieder Ausdruck zu verleihen. Wenden wir uns von der Lüge ab, dass der Mensch eine Bestie sei und es einen Krieg jeder gegen jeden gäbe. Erst wenn dem Schein, nicht aber dem Sein Beachtung geschenkt wird, kommt Hass und Neid in die Welt. Die Zeit in der wir Denken und Handeln können ist nicht unbegrenzt. Leben wir nicht mehr nach den Gesetzen, die uns Psychopaten aufdrängen, sondern suchen wir wieder nach den wahren Lebensgesetzen und leben danacht.  Kein Mensch und kein Volk hat das Recht, andere Menschen und andere Völker zu ihre Weltsicht aufzuzwingen und sie zu unterdrücken und zu versklaven.

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