Nach langem zähem Kampf nun der Erfolg des sozialstischen Senators Bernie Sanders: die Fed wird erstmalig seit fast hundert Jahren geprüft - gegen den Widerstand der Regierung - insbesondere Finanzminister Geithner - und natürlich gegen den Willen der Fed-Führung: das Votum erfolgte mit 96 Stimmen ohne Gegenstimme.
Quelle: huffingtonpost
Es geht also, wenn man es will. Auch in der Schweiz ist eine solche Massnahme überfällig, ich habe das schon mehrmals gefordert. Die jetzige SNB Geschäftsleitung muss unter Aufsicht gestellt werden. Sie darf unter keinen Umständen mehr die Möglichkeit haben, Entscheidungen gegen den Willen dieses Aufsichtsgremiums zu fällen. Danach die penible Prüfung der Geschäftsvorgänge der letzten Jahre. Danach hat der Rückkauf der sich jetzt im Privatbesitz befindlichen Anteile an der SNB zu erfolgen. Die SNB muss zu 100 Prozent in den Besitz der Eidgenossenschaft gelangen. Danach wir die SNB neu strukturiert. Alle Strukturen sind dahingehend anzulegen, dass die eigentliche Aufgabe der SNB erfüllt werden kann. Die SNB hat künftig unter scharfer Aufsicht zu stehen.
Neben der SNB können der Schweiz die Grossbanken, die Versicherungen und gewisse Politiker gefährlich werden, sehr gefährlich. Packen wir es dort an, wo es im Moment am dringlichsten ist. Die SNB hat die Möglichkeiten die Schweiz innerhalb von 24 Stunden an die Wand zu fahren!!! Das ist keine Frage des Glaubens, sondern eine Tatsache.
Es war zu lesen, dass die SNB zeitweise höhere Eurobestände hatte als die Europäische Zentralbank. Die ganze Politik der SNB gleicht dem Geschehen in einem Hühnerstall. So viel Dummheit und Unfähigkeit kann es nicht geben! Darum ist zu befürchten, die Schweiz soll finanziell ausgeblutet werden, damit dann die politisch gewünschte Richtung eingeschlagen werden kann. Und die heisst nun einmal: Europäische Union!
Unsere Nationalbank hat bereits mehr Schulden als Bund, Kantone und Gemeinden ZUSAMMEN!!! Quelle: Unsere Nationalbank
Man muss wissen, dass die SNB als eine der ersten Zentralbanken interveniert hatte. Die SNB kaufte in den letzten eineinhalb Jahren bei Niveaus von 1,52 oder 1,50 oder 1,45. Dennoch sind wir heute auf einem tiefen Niveau von etwa 1,33. Es hat also nichts gebracht. Es hat den Exporteuren vielleicht etwas geholfen, aber auf Kosten der Importeure und Haushalte. Sie und ich haben zum Beispiel mehr bezahlt für das Benzin oder Heizöl. Man darf nicht vergessen, dass wir jeden zweiten Franken nicht nur im Ausland verdienen, sondern auch ausgeben. Die Hälfte unserer Nahrungsmittel ist importiert, viele Kleider sind importiert. Es wurde somit alles etwas teurer wegen den Subventionen an den Exporteuren. Gleichzeitig machte die Nationalbank Verluste in Milliardenhöhe. Und das Geld, das die Nationalbank verlor, floss direkt in die Taschen der Spekulanten. Denn die Spekulation wurde durch die Interventionen unterstützt. Quelle: Cash
In einer Rede vor dem Club of Rome, die die "Weltwoche" am Donnerstag in Auszügen abdruckte, hatte Hildebrand eine Woche zuvor die Devisenkäufe der Nationalbank vom Frühjahr 2010 verteidigt. Wäre die Nationalbank nicht gegen die Frankenstärke eingeschritten, hätte der Schweiz Deflation gedroht. Quelle: Cash
Die Riesenverluste der Schweizerischen Nationalbank wecken Zweifel an der Führung unter ihrem Präsidenten Philipp Hildebrand. Eine Analyse zeigt: Hildebrand verspekulierte sich fahrlässig. Er versucht jetzt, das Schlamassel schönzureden. Die Glaubwürdigkeit schwindet.
Quelle: Weltwoche
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"Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen erfinden, die die Schuld der angegriffenen Nation zuschieben, und jeder Mensch wird glücklich sein über diese Täuschungen, die das Gewissen beruhigen. Er wird sie eingehend studieren und sich weigern, Argumente der anderen Seite zu prüfen. So wird er sich Schritt für Schritt selbst davon überzeugen, dass der Krieg gerecht ist und Gott dafür danken, dass er nach diesem Prozess grotesker Selbsttäuschung besser schlafen kann." Mark Twain - 'Der geheimnisvolle Fremde'
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